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Anna Maria Mühe (c) Ralf Braum

Anna Maria Mühe

zu hören in...

Es ist nicht unsere Aufgabe …
Wie sind die Tage...
Liebeslied (Mai 1922)

Die 1985 geborene Anna Maria Mühe, Tochter des Schauspielerehepaars Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann, trat mehr durch Zufall denn durch Absicht in die Fußstapfen ihrer Eltern, als sie von einer Regisseurin in einem Berliner Szene-Lokal entdeckt wurde.
So spielte sie in ihrem Kinodebüt, dem Drama Große Mädchen weinen nicht, die Freundin von Karoline Herfurth, die sich für die Untreue ihres Vaters an der Tochter seiner Geliebten rächen will. Für ihre Rolle wurde sie auf dem Filmfest von Las Palmas 2003 mit dem Preis für die beste weibliche Darstellerin ausgezeichnet.
Bereits 2003 entstand Anna Maria Mühes nächstes Kinoprojekt, Achim von Borries ambitionierte Regiearbeit Was nützt die Liebe in Gedanken, die wahre Geschichte der so genannten Steglitzer Schülertragödie von 1927/28, wofür sie 2004 den Goldenen Schwan beim Copenhagen International Film Festival als beste Schauspielerin erhielt. 2006 wurde ihr die Goldene Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin verliehen.
Überragend war dann ihre Darstellung einer 16-Jährigen, deren Welt zusammenbricht, in Jobst Oetzmanns packendem und einfühlsam erzähltem Familiendrama „Delphinsommer“. 2008 feierten die Kritiker sie für ihre Doppelrolle in „Novemberkind“.



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