Mit der Veröffentlichung des Albums „Nicht von dieser Welt“ (1998) begann der Erfolgsweg von Xavier Naidoo, der heute aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Im März 2002 erschien sein zweiter Longplayer, das Doppelalbum „Zwischenspiel/Alles für den Herrn“, welches nicht nur mit Verkaufsrekorden aufwarten konnte, sondern auch sofort die Albumcharts anführte. Trotz Millionenverkäufen, Charterfolgen und Auszeichnungen blieb der Mannheimer jedoch wie er war: natürlich, menschlich und unprätentiös. Mit der Single „Ich kenne nichts (das so schön ist wie du)“ schaffte er erstmalig auch den Sprung auf die Spitzenposition der Singlecharts. 2003 veröffentlichte er zeitgleich die Doppel-Live-CD und Doppel-DVD „Alles Gute vor uns“, bevor er dann die nächsten Erfolge mit der Formation „Söhne Mannheims“ feiern konnte, die er mit seinem langjährigen Partner und Freund Michael Herberger bereits vor zehn Jahren gründete. 2005 liefen dann sowohl die Aktivitäten der „Söhne Mannheims“ als auch seine Solokarriere parallel und ließen sein drittes Album „Telegramm für X“ als eines der schnellstverkauften Alben erneut von Null auf Eins in die Charts schießen.
Xavier Naidoo mag als eigensinnig gelten, da er sich konträr zum Auftreten anderer etablierter Künstler verhält. Doch auch nach den ganzen Erfolgsjahren ist ihm ein Ausleben seiner Wertevorstellungen immens wichtig. Sicher polarisiert er auch, aber was alle ihm attestieren ist die Tatsache, dass er einfach „ein Mann mit einer fantastischen Stimme“ ist.